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Virkon S 50g Desinfektionsmittel

Produktinformationen "Virkon S 50g Desinfektionsmittel"

Leistungsfähiges, vielseitiges einsetzbares Breitbanddesinfektionsmittel 


Reinigungen und Desinfektionsmaßnahmen

Vor einem Krankheitsausbruch kommt immer zuerst die Erregereinschleppung! Das darf niemals vergessen werden, die allerbeste Vorbeuge ist damit nicht eine Gabe von irgendetwas, sondern die Vermeidung vor Auftreten. Diese simple Wahrheit muss man sich immer vor Augen halten, da es aber schwierig ist und auch nicht stets gelingt, braucht man ein solides Wissen um die Zusammenhänge und Möglichketen.

Nach einer Erkrankung beispielsweise mit Würmern, Kokzidien, Salmonellen, Jungtaubenkrankheit oder Chlamydien, ist eine gründliche Reinigung und Desinfektion immer notwendig für einen Therapieerfolg. Wenn bei der Reinigung oder Desinfektion nachlässig gearbeitet wird, so ist die ganze Behandlung umsonst! Die Reinigung alleine reicht bei Infektionskrankheiten nicht aus, ebenso wenig allerdings reicht eine Desinfektion ohne vorherige Reinigung.

Im Winter hat es weniger lange und intensiv Sonnenlicht. Der UV-Anteil der Sonnenstrahlen bräunt nicht nur unsere Haut, er desinfiziert auch sehr wirksam Oberflächen. Daher kommt es auch, dass im Winter manche Erkrankungen häufiger auftreten. Zusätzlich ist in der kühleren Jahreshälfte das Immunsystem schwächer, nicht umsonst sind die vielen Totengedenktage im November. Wird die Nahrung im Winter knapper, so ziehen die Zugvögel fort, ansonsten müssten sie sterben, die Natur siebt im Winter hart aus.

Damit die Brieftauben nicht von solchen Gefahren getroffen werden, gilt es besonders aufmerksam zu sein und die eine oder andere Sicherheitsmaßnahme zu ergreifen. Dazu gehört zuallererst eine aufmerksame und fürsorgliche Versorgung mit stets frischem und frei zugänglichem Trinkwasser, ausreichend Futter und eine saubere trockene Umgebung mit genügend Platz, Luft und Licht.  Direkt danach kommt eine vernünftige Hygiene. Basis sollte sein, dass man ein spezielles Paar Schuhe für seine Tauben hat, ideal sogar für jeden Schlag ein eigenes Paar. Ein Kittel über der Kleidung getragen schützt die Kleidung selbst, aber auch die Tauben. Selbstverständlich betritt man seinen Schlag mit sauberen Händen, aber auch zwischen den Schlägen und Tätigkeiten sollte an die Reinigung der Hände gedacht werden, viel zu leicht verschleppt man sonst Erreger. Vereinfacht gesagt zieht Dreck Krankheiten an. Eine reine Selbstverständlichkeit ist, dass man Fremde nicht einfach zu seinen Tauben laufen lässt. Wichtig ist es, wenn man aber auch bei Freunden daran denkt, dass auch deren Schuhe und Kleidung vorher woanders waren. Entweder hält man Gästeschuhe oder Überzieher bereit, wenn man gemeinsam in den Schlag gehen möchte, oder man hat eine Schuhreinigungsmöglichkeit und Desinfektionsmittel zur Hand. Viel sicherer noch wäre es aber, wenn man sich auf das Hineinschauen von außen beschränkt. Wie weit man mit seinen Vorsichtsmaßnahmen gehen möchte, hängt stark von den eigenen Wünschen ab, die respektiert man entsprechend dann auch, wenn man Züchterkollegen besucht! Nach Erkrankungen, in Zeiten von Vogelgrippe in der Umgebung oder erhöhter Nervosität ist eine noch gründlichere Schlaghygiene nötig. Dazu sollte auch gehören, dass man sich aufschreibt, wer einen besucht und wen man selbst aufgesucht hat, woher man neue Tauben oder wohin man eine eigene Taube abgegeben hat. Ebenso gehört dazu, dass man seinen Schlag gründlich sauber hält, man reinigt und nötigenfalls mal desinfiziert.

Reinigung:

Der beste Zeitpunkt der Komplett-Reinigung und Desinfektion bei einer Behandlung ist kurz vor Therapieende. Die Tauben scheiden dann keine infektiösen Partikel mehr aus und stehen noch unter dem Schutz des Medikamentes. Wenn man zu diesem Zeitpunkt die Erreger entfernt, können sich die Tauben nach Beendigung der Behandlung nicht erneut anstecken. Als weiteren Schutz vor Reinfektion sollten direkt nach der Behandlung Pro- und Präbiotika verabreicht werden, VITAL Avibest in Kombination mit Konibac bieten sich hierfür an. Insbesondere wenn man lediglich aus Sicherheitsgründen solche Maßnahmen ergreift, schaut man sich vorher zum einen den Wetterbericht an und zum anderen seinen Terminkalender. Reinigungen und Desinfektionen brauchen Zeit und ausreichend hohe Temperaturen. Jedes Desinfektionsmittel hat einen sogenannten Kältefehler, das meint, dass bei besonders niedrigen Temperaturen die Wirkung nicht ausreicht. Dieser Angabe kann man bei guten, geprüften Mitteln in der DVG Desinfektionsmittelliste für Tierhaltungen einfach nachsehen, dazu gleich mehr. (https://www.desinfektion-dvg.de/index.php?id=2150)

Die Reinigung und Desinfektion beginnt damit, dass die Tauben aus dem Schlag genommen werden. Wenn die Tauben im Schlag verbleiben, ist es nicht möglich den Schlag wirklich sauber zu bekommen, da ständig neuer Kot und Staub anfällt. Da „Reinigung“ bedeutet, dass es sauber ist und Kot nunmal alles Mögliche, nur nicht sauber ist, versteht sich das auch von selbst: die Tauben müssen raus bei der Vorbereitungsreinigung. Desinfektionsmittel haben alle einen Eiweißfehler, der kann größer oder kleiner sein, aber es heißt, dass Dreck das Mittel weniger wirksam bis sogar unwirksam macht. Dann kosten Desinfektionsmittel Geld und sie belasten die Gesundheit und die Umwelt, daher kann man sie nicht einfach immer höher dosieren. Zusätzlich gilt leider, dass sie ab einer gewissen Konzentration auch nicht besser wirken, sondern es durchaus wieder schlechter werden kann! Auf den Mitteln und auch in der besagten DVG Liste kann man deswegen passende Dosierungen nachlesen.

Zurück zur Reinigung, die Tauben müssen raus aus dem Schlag, entsprechend ist „auf Eiern“ ein ausgesprochen schlechter Zeitpunkt für Erkrankungen. Rechtzeitig vor der Anpaarung untersuchen ist damit eindeutig besser, vergessen Sie also nicht den Besuch beim Tierarzt rechtzeitig einzuplanen, ideal sind etwa 8 Wochen vor dem Paarungstermin, dann bleibt notfalls noch Zeit für Maßnahmen, ohne der Befruchtung zu schaden. Weiterhin vertragen weder die Eier noch die Nestlinge Desinfektionsmittel oder Rückstände. Wurden vor der Zucht die Nistschalen desinfiziert, so muss man diese unbedingt gründlich ausspülen und abtrocknen lassen, durch die nackte Haut der frisch geschlüpften Taubenküken werden Gifte sonst ganz leicht aufgenommen und töten die Schleimjungen.

Die wirksamen Desinfektionsmittel riechen nicht nur unangenehm, sondern reizen auch die Atemwege. Da es zusätzlich einzelne Krankheitserreger gibt, welche für Menschen gefährlich werden können, sollte bei der Reinigung  eine Atemschutzmaske verwendet werden. Ein Beispiel sind Chlamydien. Die Schutzmaske hält übrigens auch den Federstaub ab und schont die Lungen des Züchters. Die Schutzmaske muss außerhalb der Benutzung unbedingt sauber und trocken aufbewahrt werden. Selbstverständlich darf sie nicht in der Nähe der Tauben oder gar im Schlag aufgehoben werden. Masken bieten sich ganz besonders auch für Desinfektionsarbeiten an, allerdings ist frische Luft dabei fast noch wichtiger. Das kann besonders im Winter problematisch werden, man muss den Schlag warm genug haben damit das Desinfektionsmittel wirkt und genügend lüften damit man nicht ohnmächtig wird.

Je gründlicher die Reinigung erfolgt, desto besser kann später das Desinfektionsmittel wirken. Es müssen alle Gegenstände, Sitzstangen und Näpfe aus dem Schlag genommen werden und separat gereinigt werden. Vollständigkeit in ganz wichtig im Zusammenhang mit der Reinigung und Desinfektion! Wenn man den Rührlöffel nicht reinigt, pappen mit der Zeit immer mehr Schichten aufeinander. Anhaftendes Öl wird ranzig und löst Verdauungsstörungen aus. Medikamentenrückstände können permanent den Stoffwechsel belasten und sogar resistent werden. Bakterien und Pilze siedeln sich auf der Kruste an und machen die Tauben krank. Transportkörbe müssen wie der Schlag auch gründlich gereinigt und desinfiziert werden, zumal die Tauben hier dichter sitzen du mehr Streß haben. Näpfe, Handfeger, Spachtel, Kehrbleche, Eimer, selbst der für Kot, und andere Reinigungsutensilien, Sitzstangen und Bretter, alles muss mit gereinigt und auch desinfiziert werden. In vielen Fällen ist nach einer Erkrankung die Neuanschaffung sinnvoll, beispielsweise beim Schwamm zur Reinigung der Tränken. Die Kleidung muss in die Waschmaschine. Die Schuhe müssen selbstverständlich auch berücksichtigt werden, wenn sie es aushalten, ist die Waschmaschine eine große Erleichterung. Alle Trink- sowie Futtergefäße und die Kannen mit denen aufgefüllt wird, müssen ebenfalls der Reinigung und Desinfektion zugeführt werden. Vergessen werden dürfen auch die diversen Griffe nicht. Bei der Reinigung eines Taubenschlages und der ganzen Utensilien gilt das Gleiche, was auch beim Geschirrspülen in der Küche gilt, einweichen verkrusteter Oberflächen macht es viel leichter. Fettreste beispielsweise in der Futterrinne oder dem Löffel benötigen ein Spülmittel, ansonsten gilt: Wasser, Geduld, Fleiß und Muskelkraft. Angewärmtes Wasser reinigt angenehmer und besser als kaltes. Für die Tränken sollte man nicht unbedingt Brunnenwasser nehmen, für die Reinigung ist es durchaus geeignet.

Bei dem Neukauf von Tränken, Näpfen und Anderem sollte auf eine leichte Handhabung und gute Reinigungsfähigkeit geachtet werden. Ebenso muss das Material regelmäßigen Reinigungen schadlos standhalten, da in Ritzen und Haarrissen sehr leicht Bakterien oder Pilze wachsen und die Risse nicht zu reinigen sind. Die alten Glastränken waren wesentlich hygienischer als die Plastiktränken, leider war die Bruchgefahr sehr hoch. Neue Metalltränken könnten da eine interessante Verbesserung sein. Allerdings darf gerade bei Metall wirklich nirgends eine scharfe Kante sein, sonst kommt es zu unschönen Verletzungen oder Federveränderungen. Je nach Metall kann es aber zu Reaktionen mit der eingefüllten Flüssigkeit kommen, so dass man sehr genau abwägen muss, ob man eine Ergänzung oder ein Medikament noch zumischen kann, oder ob es über das Futter verabreicht werden muss. Für Medikamentengaben, Vitamine oder Aminosäuren beispielsweise sollte keine Metalltränke genutzt werden, da ist Plastik nötig. Ihr Tierarzt kann Ihre Tränke zuhause nicht sehen, denken Sie also daran dies mit ihm bei Behandlungen zu besprechen.

Vor der mechanischen Reinigung bei Chlamydieninfektionen kann es sinnvoll sein, zuerst feucht den Staub zu entfernen, um die Belastung des Menschen zu senken.

Anschließend muss der ganze sichtbare Schmutz entfernt werden. Besonders mühsam ist dies in Ritzen und Spalten. Hier ist Muskelkraft und Ausdauer gefragt, denn nur die Reinigung ist als gründlich zu bezeichnen, welche alle sichtbaren Verschmutzungen beseitigt hat.

An die erfolgreiche Reinigung schließt sich danach die Desinfektion an.

Bei der Reinigung gilt es auch an die Tauben zu denken. Hatte der Bestand beispielsweise Würmer, so kleben Wurmeier auch an den Taubenfüssen oder im Gefieder. Verbleiben die Schmutzstellen, dann hängt im Zweifelsfall davon der komplette Behandlungserfolg ab. Einerseits darf die Taube während Behandlungen nicht baden, sonst trinkt sie Wasser statt Medikament, andererseits muss auch die Taube sauber sein. Hier bietet es sich an mit dem Tierarzt zusammen die geeignete Lösung zu finden. Entweder baden die Tauben im Medikamentenwasser, was leider für die Umwelt nicht gut ist. Oder man macht sich die Mühe verschmutzte Füße vorsichtig per Hand zu reinigen. Selbstverständlich wird für das Reinigen der Taubenfüssen nur lauwarmes Wasser verwendet. Keinesfalls dürfen die Tauben mit Desinfektionsmitteln behandelt werden!

Desinfektion:

Bei der Desinfektion müssen alle Dinge berücksichtigt werden, welche zuvor zwecks der Reinigung aus dem Schlag entfernt wurden!

Für die Desinfektion muss als erstes das passende Desinfektionsmittel gewählt werden. Es darf einerseits die Oberflächen des Schlages nicht zerstören und muss andererseits voll wirksam sein. Auf den Flaschen steht immer eine Auflistung der Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten, welche von dem Präparat abgetötet werden. Zusätzlich werden Angaben gemacht, wie lange das Mittel einwirken muss und in welcher Konzentration es zu verwenden ist. Viele Desinfektionsmittel wirken unterhalb von 15°C nicht ausreichend. Einige der Mittel sind mischbar und erleichtern so die Desinfektion.

Bei Würmern und Kokzidien ist das Neopredisan-135-1 (=Paracocc) Mittel der Wahl. Das ist seit vielen Jahren bekannt.

Neopredisan-135-1 kann schon bei 10°C gut wirken, das bedeutet aber im Umkehrschluß, dass man nicht einfach bei Frost desinfizieren kann. Eigentlich auch aus anderen Gründen sowieso klar, denn wer will schon riskieren, dass er auf den gefrierenden Pfützen ausrutscht. Doch dann muss man rechtzeitig seine Kotproben vor dem Winter beim Tierarzt untersuchen lassen. Man muss immer auf eine gute Kotstruktur achten, in gebundenem Kot vermehren sich Erreger nicht so schnell. Neopredisan wirkt nicht nur bei Würmern und Kokzidien gut, es hat auch schon bei 10°C eine gute Wirkung gehen zahlreiche Bakterien und einige Viren.

Beispielsweise kann man bei 10°C in 2 Stunden Einwirkzeit mit einer 2%igen Neopredisan-135-1 Lösung Bakterien, Paramyxoviren und Vogelgrippeviren töten. Für 2% gibt man 500ml Neopredisan auf 25 Liter Wasser. Für eine vollwirksame Abtötung von Wurmeiern muss es aber 20°C haben. Hat man also beispielsweise große Last mit Würmern oder gar Kokzidien, die noch schwerer zu desinfizieren sind, dann ist es enorm wichtig, dass man auch an wärmeren Frühlingstagen nochmal desinfiziert. Das muss man ausreichend mit seinem Tierarzt besprechen, denn dafür muss man passend behandeln. Im schlimmsten Fall kann es bedeuten, dass man bei einem massiven Wurmbefall im Winter behandeln und desinfizieren muss und im Frühling diese aufwändige Prozedur nochmal wiederholen muss. Wobei man dann trotzdem noch Gefahr läuft, dass auf den Hausdächern neue Wurmeier vom Vorjahr auf die Tauben warten. Hatte man also einmal Würmer, oder weiß es vom Nachbarn, so muss man zumindest im Folgejahr mehr als die ratsamen zwei Kotproben vom Tierarzt untersuchen lassen.

In hoher Konzentration können mit Neopredisan-135-1 auch Pilze und einzelne Viren getötet werden, doch für Virenbekämpfungen gibt es auch weniger aggressive Mittel, die zudem ein umfangreicheres Virusspektrum töten können.

Virkon S ist in der DVG Desinfektionsmittelliste für Tierhaltungen aufgeführt, das bedeutet, dass es überprüft und zertifiziert wirksam ist unter den dort angegebenen Bedingungen. Es ist ein speziell viruzides Breitband-Desinfektionsmittel und wird weltweit als äußerst wirksam zur Vorbeugung von Tierkrankheiten anerkannt. Es wurde nachgewiesen, dass Virkon S gegen 65 Stämme aus über 19 Virusfamilien, 400 Bakterienstämme und über 100 Pilzstämme wirksam ist, kann man den Herstellerangaben entnehmen.

Für eine 1,5%ige Lösung gibt man den 50g Beutelinhalt auf 3,3 Liter Wasser, damit kann man gut gegen Viren und Bakterien desinfizieren.

Auf der Liste der nachgewiesenen Wirkungen von Virkon S stehen wesentliche Krankheiten wie Vogelgrippe und Paramyxoviren. Man kann Oberflächen, Geräte, Fahrzeuge, Schuhwerk und sogar Tränken desinfizieren. Der Hersteller gibt sogar Anleitungen zur Reinigung von Wasserleitungen.

Wenn man Trinkwasser mit Virkon S versetzen möchte, dann nimmt man eine 0,1%ige Lösung, ein Beutel kommt dann auf 50 Liter Wasser, Worten: fünfzig Liter! Da es sich um ein Trinkwasserdesinfektionsmittel handelt, könnte es für Badewasser in sehr niedriger Dosierung erwogen werden, natürlich auch hier maximal 0,1%. Zu bedenken ist aber, dass Trinkwasser normalerweise nicht mit den Augen in Kontakt kommt! Eine Nebenwirkung auch dieses Desinfektionsmittelskönnen Reizungen der Augen sein. Augenreizungen könnten somit bei Virkon S im Badewasser auftreten, denken Sie nur an eigene Kindheitserfahrungen mit Haarshampoo in den Augen oder dem Tauchen im Freibad mit offenen Augen. Die Dosis macht das Gift oder eben die Wirkung. Deswegen nochmal eine Übersicht zu den wirksamen Zeiten und Konzentrationen:

Bei 10°C wirkt eine 1,5%ige Lösung in 60 Minuten gegen unbehüllte Viren (Rotavirus= Jungtaubenkrankheit, Circoviren, Polyomaviren), würde man 2 Stunden warten, so würden 1% ausreichen. Doch passen Sie auf, Einwirkzeit bedeutet nämlich, dass man die Oberflächen durchgängig wirklich feucht haben muss für die Wirkung, das ist beispielsweise an Wänden ausgesprochen schwer.

Bei geringeren Temperaturen wirkt das Desinfektionsmittel nicht ausreichend, selbst wenn man die Konzentrationen deutlich erhöht. Man muss also in der kühlen Jahreszeit zuerst für einen angenehme Wäre sorgen und dann desinfizieren.

Bei höheren Temperaturen funktioniert es natürlich sowieso; es ist immer nur die Kälte, die stört!

Tipp zum Schluß: Manch ein Hersteller druckt solch nützlichen Informationen sogar ab: multiplizieren Sie zur Berechnung der zu desinfizierenden Gesamtfläche inklusive Wände und Decken die Bodenfläche mit 2,5.